Die Idee, eine deutsch-französische Elterninitiativ-Kita zu gründen, ist bereits im Jahr 2000 in den Köpfen einer Handvoll Eltern entstanden. Seitdem wird an ihrer Realisation gearbeitet, wobei sich die Eltern zunächst an den folgenden zwei Gesichtspunkten orientierten.
Der neue Betreuungsort sollte sich als erster seiner Art im Ostteil Berlins befinden, in Mitte oder Prenzlauer Berg, und es sollten pädagogische Elemente aus der französischen „Maternelle“ in den Berliner Kitaalltag integriert werden.

Die Gruppe hat sich dann rasch vergrößert, immer mehr dynamisiert und ihren Aktionsradius erweitert. Im Juni 2001 ist es schließlich zur Gründung des Trägervereins gekommen, eine erste wichtige administrative Etappe und der Beginn der zweiten, eher handfesten Phase des Projekts.  Gelder und Kredite mussten aufgetan, die Räumlichkeiten gefunden, saniert und ausgestattet werden - selbstredend alles eingerahmt von etlichen Behördengängen mit Verhandlungen, Anträgen und – meistens – Genehmigungen.
Mit großer Sorgfalt wurde das passende Personal gesucht und das ErzieherInnenteam zusammengestellt.
Schließlich konnte die Kita am 2. Juni 2001 eröffnen.
Die Eröffnung der Kita ist wiederum nur das Ende einer Etappe, denn der Verein bleibt weiterhin sehr aktiv. Im ersten Jahr ging es hauptsächlich darum, einerseits in der Kita einen Erziehungsalltag zu etablieren, und andererseits die Arbeitsweise des Vereins als Träger der Kita und als Elterninitiative neu zu bestimmen und einzurichten. Inzwischen haben sich in Kita und Verein konstante Strukturen etabliert, die durch neue Ideen, neue Ausstattungsprojekte und vor allem durch ständige Orientierung an neuen Bedürfnissen der Kinder und des ErzieherInnen-Teams in Bewegung gehalten werden. Dadurch bleibt unsere Kita ein offenes, sich weiterentwickelndes Projekt. Interesse und Engagement dafür werden selbstverständlich von allen Eltern und Mitgliedern erwartet.

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