Ein wunderbares Projekt, aber – wer finanziert das eigentlich?
Eine Elterninitiativkita wird von den Mitgliedern des Trägervereins verwaltet, in unserem Fall sind das die Eltern der aktuell in der Kita betreuten Kinder. Die beiden verwaltungstechnisch anspruchsvollsten Aufgaben sind einerseits das Personalmanagment und andererseits die Verwaltung des Budgets. Wie alle anderen anfallenden Arbeiten auch werden diese ehrenamtlich ausgeführt. Das Budget einer Elterninitiativkita nährt sich jedoch nur zu einem sehr geringen Teil aus Beiträgen der Eltern und der Mitglieder des Trägervereins. Es setzt sich hauptsächlich aus öffentlichen Mitteln und aus Sponsorengeldern zusammen.

Die Kita erhält pro Kind entsprechend seines Alters und seines Betreuungsumfangs eine monatliche Summe vom Berliner Senat. Aus diesen öffentlichen Mitteln werden die laufenden Kosten für das Personal, für die Räumlichkeiten und für die Verpflegung abgedeckt.
Für alles, was man im weitesten Sinne als die Ausstattung der Kita bezeichnen kann, ist der Verein auf Sponsorengelder angewiesen.

Insbesondere in der Bauphase der Kita sind die Sponsorengelder von enormer Wichtigkeit gewesen. Sie sind zunächst in die Ausstattung der Küche, der Sanitäranlagen und des Garderobenbereichs geflossen. Ein weiterer großer Teil ist dann darauf verwandt worden, für die Gruppenräume das Mobiliar und eine Basis an Spielzeug und pädagogischen Materialien anzuschaffen. In dieser Phase musste der Verein oft finanziell jonglieren zwischen den behördlichen Vorgaben bezüglich Sicherheit und Hygiene einerseits, und den Ansprüchen und Wünschen der Eltern bezüglich der Einrichtung der Kita und den pädagogischen Materialien andererseits.


Inzwischen ist allerdings wieder mithilfe der Unterstützung unserer Sponsoren die Realisierung einiger weiterer Ideen gelungen: Teile des Second-Hand-Mobiliars sind durch neues ersetzt und ergänzt worden, die Beleuchtung der Kita konnte angenehmer gestaltet werden, es konnte ein Handwagen für den Transport der Kleinen angeschafft werden, der Essensraum wird von einem Wandvorhang geziert und die Grossen haben in ihrem Schlafraum eine Hochebene bekommen, was die Spielfläche erheblich vergrößert hat. Darüber hinaus fließen die Sponsorengelder auch immer wieder in Aktivitäten ein, die den Kitaalltag abwechslungsreicher gestalten, wie zum Beispiel Ausflüge oder Besuche des Museums, der Bibliothek und des Puppentheaters.
Es liegt in der Natur des Domino-Projekts, stetig an seiner weiteren Verbesserung zu arbeiten. Insofern ist dem Verein jede finanzielle Unterstützung willkommen, um die Instandhaltung der Kita zu gewährleisten und die Entwicklung unserer Kinder bestmöglich zu fördern.

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